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DÜSSELDORF | 2.- 3. Februar 2017

EXPERIENCE INDUSTRY 4.0

Das Programm im Überblick

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Alle Session Beschreibungen anzeigen

Tag 1 - Mittwoch, 24. Februar 2016

Alle Session Beschreibungen des 1. Tages anzeigen

08:00 Uhr

Registrierung + Kaffee, Tee und Frühstückssnacks

09:00 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Eröffnungs-Keynote

Wie aufkommende Technologien weiterhin unser Geschäft neu gestalten

Jeff DeGrange wird einen weiten Überblick geben, wie sich die AM Technologien weiterentwickeln und sich damit die Arbeitswelt und die Geschäftsfeder verändern. Er wird neue Technologien vorstellen und deren Anwendungen für die Luftfahrt, den Medizinbereich und den allgemeinen industriellen Markt vorstellen. Anhand von Produktionsverfahren wird er vorstellen, wie nun mit bionischem Design optimierte Konstruktionen entstehen und wie diese ins CAD eingebunden werden können mit den Zielen, den Aufwand beim Zusammenbau zu reduzieren, Leichtbaupotentiale zu nutzen um u.a. Kraftstoff zu sparen. Des Weiteren wird die Frage beantwortet, wie die neuen Technologien und deren Möglichkeiten im industriellen Umfeld umgesetzt werden können.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Jeff DeGrange, Chief Commercial Officer, Impossible Objects

09:50 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Verleihung des „International Additive Manufacturing Award“ (IAMA) durch VDW und AMT

10:20 Uhr

Kaffeepause

10:50 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

MetalFAB1 definiert eine neue Kategorie des 3D Druck: Industrie

Daan Kersten wird das brandneue industrielle additive Fertigungssystem MetalFAB1 vorstellen. Dieses integrierte System verkörpert die Ambition von Additive Industries, den 3D Metalldruck von Anwendungen im Bereich prototyping im Labor zum tatsächliche Herstellungseinsatz in der Fabrik zu bringen: die fab. Die hohe Reproduzierbarkeit der MetalFAB1 findet seine Inspiration aus der Halbleiterindustrie. Stabilität wird erreicht durch robuste Maschinenkonstruktion in Kombination mit einer kontinuierlichen Eichstrategie. Additive Industries glaubt in einem integrierten Prozessablauf für die industrielle additive manufacturing und hat mehrere Prozessschritte in einer Maschine zum ersten Mal eingebaut.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Daan A.J. Kersten, Co-founder & CEO, Additive Industries b.v.

Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room L

Bionische Strukturen für die additive Fertigung – Technologiesymbiose Topologieoptimierung & 3D Druck

Um das volle Potential der additiven Fertigung auszuschöpfen, muss ein Paradigmenwechsel in der Konstruktion stattfinden. Dabei sind drei Erfolgsfaktoren besonders wichtig: Topologieoptimierung stellt sicher, dass Material nur dort zum Einsatz kommt, wo es tatsächlich benötigt wird, direkte Modellierungsstrategien anstelle konventioneller CAD ermöglichen die Umsetzung organischer Strukturen und Gestaltungsrichtlinien geben den Rahmen und die Orientierung für eine fertigungsgerechte Umsetzung.
Moderator:

Stefan Josupeit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, DMRC

Referent:

Mirko Bromberger, Marketing Director, Altair Engineering GmbH

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room R

Wie man 3D Druck in Entwicklungsländern fördert

ReFlow ist davon überzeugt, dass 3D Druck große Zukunftschancen in Entwicklungsländern hat. Der Mangel an lokalen Produktionsmöglichkeiten, eine frakturierte Infrastruktur und die hohe Zahl an (günstigen) Plastikquellen machen Entwicklungsländer zu einem idealen Standort um diese Entwicklung zu fördern. Der 3D Druck ermöglicht eine wesentliche Verringerung der Importabhängigkeit und trägt zeitgleich zur Verbesserung bestehender Transportprobleme in größeren Städten wie Dar es Salaam und Nairobi bei. ReFlow fokussiert klar die Verbesserung der Lebensgrundlage von Millionen von Müllsammlern bei gleichzeitiger Bekämpfung der Umweltverschmutzung. Die Realisierung dieser Vision hat bei uns bereits mit der Produktion von hochqualitativen 3D Druck Filamenten aus zusammengetragenem Plastikmüll begonnen. Darüber hinaus produzieren wir 3D Drucker aus Elektroschrott und ermöglichen somit Anwendern aus Entwicklungsländern den Zugang zu 3D Druck Technologien.
Moderator:

Ulrich Jahnke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, University of Paderborn – DMRC

Referent:

Ronan Hayes, Co-Founder, Reflow

11:20 Uhr

Raumwechsel - kurze Pause

11:25 Uhr
Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room M

Die Hermle MPA Technologie – Additive Fertigung in neuen Dimensionen

Die Hermle MPA Technologie ist eine vielseitige additive Fertigungstechnologie basierend auf einem thermischen Spritzverfahren für Metallpulver. Aufbauraten von mehr als 200 cm³ pro Stunde prädestinieren sie für die Herstellung massiver, großvolumiger Bauteile. Die Integration der MPA Auftragseinheit in ein 5-Achsen-Fräsbearbeitungszentrum ermöglicht einen Materialauftrag auf Freiformflächen. Dies ermöglicht die Verwendung vorgefertigter Halbzeuge, die dann flexibel mit additiv gefertigten Komponenten ergänzt werden. In der Präsentation werden Anwendungsbeispiele mit konturnaher Kühlung, Materialkombinationen wie z.B. Stahl mit Kupfer, als auch Bauteile mit integrierten Heizelementen vorgestellt.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Werner Gebhart, Vertrieb, Hermle GmbH

Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room L

Lasersintern von Kunststoffen – eine neue Zeitrechnung beginnt

Die additive Fertigung von Kunststoffen und hier speziell das Lasersintern gewinnt immer mehr Marktanteile. Die technischen Möglichkeiten werden immer größer und auch die Materialvielfalt nimmt immer mehr zu. Viele Industriebranchen nehmen sich der Technik an und speziell in Kleinserien können die Bauteile eingesetzt werden (Sondermaschinenbau, Sonderfahrzeugbau,…). Der Vortrag soll die Möglichkeiten und den Stand der Technik aufzeigen und zeigt auch sehr schön, wo die Reise hingeht bzw. welche Märkte zukünftig erschlossen werden.
Moderator:

Stefan Josupeit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, DMRC

Referent:

Andreas Kleinfeld, Technischer Vertrieb, Hasenauer & Hesser GmbH

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room R

Ein ganzheitlicher Ansatz zur Industrialisierung von AM – Von der Teileauswahl zum fertigen Produkt

Die Präsentation gibt einen Überblick über Aspekte der Industrialisierung der additiven Fertigungsverfahren. Am Beispiel eines Raumfahrtbauteils werden die einzelnen Phasen und Entscheidungen im Produktentstehungsprozess diskutiert. Eine Adaption der Vorgehensweise für andere Anwendungen und Branchen wird diskutiert.
Moderator:

Ulrich Jahnke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, University of Paderborn – DMRC

Referent:

Christian-Friedrich Lindemann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

11:55 Uhr

Raumwechsel - kurze Pause

12:00 Uhr
Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room M

Angewandte Strategien für verschiedene Applikationen des Laserauftragschweißens

Das 5-Achsen Laserauftragschweißen hat sich vom Entwicklungsstadium zum Einsatz in der industriellen Produktion weiterentwickelt. Abhängig von der Geometrie des Bauteils und den Anforderungen werden unterschiedliche Baustrategien benötigt. Für eine gleichmäßige Dichte und Qualität im Bauteil wird eine Prozesskamera mit Regelung des Lasers eingesetzt.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Richard Kellett, Product Manager Additive Manufacturing, DMG MORI

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room L

Produktoptimierung mit und für Additive Manufacturing

Der Vortrag zeigt verschiedene Möglichkeiten und Herangehensweisen zur Produktoptimierung mit und für additive manufacturing auf. Hierzu gehören unter anderem Informationsbeschaffung, Entscheidungsunterstützung und Gestaltoptimierung. Unter Einbezug von Ansätzen zur Qualitätsüberwachung während des Fertigungsprozesses wird ein umfassender Überblick für die Produktoptimierung mit und für additive manufacturing gegeben.
Moderator:

Stefan Josupeit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, DMRC

Referent:

Thomas Reiher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room R

3D Druck im Maschinenbau

Die additiven Fertigungstechnologien, umgangssprachlich oft als 3D Druck bezeichnet, bieten vielfältige Möglichkeiten im Produktdesign und der Fertigung. Dies sind beispielsweise komplexe Geometrien, Produktindividualisierung und weitreichende Funktionsintegration. Das volle Potential spielt diese Technologie bei hochkomplexen Bauteilen in kleinen Stückzahlen aus und eignet sich somit bestens für den Einsatz im Maschinen- und Anlagenbau. Die industrielle Anwendung im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus ist in der Breite bisher nicht gegeben. Der Vortrag gibt einen Überblick möglicher Anwendungsfelder im Maschinenbau, die anhand bereits realisierter Bauteile und Baugruppen vorgestellt werden.
Moderator:

Ulrich Jahnke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, University of Paderborn – DMRC

Referent:

Rinje Brandis, Technical Director, Krause DiMaTec GmbH

12:30 Uhr

Raumwechsel - kurze Pause

12:35 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Additive Fertigung von Hochleistungskeramik und keramischen Gusskernen

Diese Präsentation stellt die Lithography-based Ceramic Manufacturing (LCM) Technologie vor. Dieser neue AM Ansatz ist in der Lage, feste, dichte und genaue Keramikteile herzustellen. Es ist ein Schlicker-basiertes Verfahren, bei dem ein photohärtbares Monomer-System, das mit Keramikpulver vermischt ist, durch Maskenbelichtung gehärtet wird. Die so entstehenden Grünkörper werden anschließend entbindert und gesintert. Der LCM-Prozess ist eine innovative Produktionsmethode, insbesondere für komplex geformte Strukturen, kundenspezifische Teile oder auch für die Herstellung von Keramikkernen in hervorragender Qualität.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Peter Schneider, Lithoz GmbH

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room L

Konstruktion für die kundenindividuelle Massenfertigung

Wie sieht der typische Konstruktionsprozess für ein kundenspezifisches Massenprodukt aus? Welche Unterschiede gibt es in den Prozessen und was können diese voneinander lernen. Den Zuhörer erwartet eine aktuelle Bestandsaufnahme und ein Ausblick in die Zukunft.
Moderator:

Stefan Josupeit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, DMRC

Referent:

Frank Schoenmaker, Co-Founder, Frank & Frens

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room R

Der 3D Druck – Produktionslösung für Premium Qualitätsteile?!

Der 3D Druck verändert die Art und Weise wie Produkte entwickelt und gefertigt werden. Einige Massenanwendungen haben die Machbarkeit bereits eindeutig bewiesen. Dabei werden die konventionellen Verfahren wie Fräsen oder EDM nicht verdrängt, sondern es entstehen neue Fertigungsketten. Ziel ist es, mit diesen verbesserten Fertigungsketten neue Konstruktionswege und Entwicklungsmöglichkeiten zu erschließen um die Wettbewerbsfähigkeit und Funktionalität des Endproduktes erheblich zu steigern. Wie kann dieses Ziel erreicht werden? Was ist nötig um stabile Prozesse und höchste Qualität zu erreichen? Welche Vorteile bringt das den anwendenden Unternehmen? Erste Antworten und aktuelle Industriebeispiele zeigt Ihnen Udo Behrendt.
Moderator:

Ulrich Jahnke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, University of Paderborn – DMRC

Referent:

Udo Behrendt, Key Account Manager Aerospace, EOS GmbH

13:05 Uhr

Mittagspause

14:05 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Nachmittags Keynote

AM im automobilen Umfeld: Wertschöpfungspotenziale vom ersten Prototyp bis zum Oldtimer.

Additive Fertigungsverfahren etablieren sich aktuell immer mehr in Produktionsbereichen, welche stark von traditionellen Formgebungsverfahren der Um- und Urformtechnik geprägt sind. Durch die werkzeuglose Herstellung von Bauteilen können für viele Branchen Vorteile generiert werden. Diese Vorteile können bei geschicktem Einsatz über den kompletten Entwicklungsprozess hinweg bis weit über das eigentliche Produktionsende hinaus wirken. Im Vorliegenden Beitrag soll gezeigt werden, wie durch den Einsatz von AM Technologien bei der BMW Group der Anspruch sowohl an funktionale Prototypen in einer frühe Entwicklungsphase bis hin zu qualitativ hochwertigen Fahrzeugteilen für Klassiker erfüllt werden kann.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Dr. Dominik Rietzel, Project Manager, BMW Group

14:35 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Podiumsdiskussion

Die Zukunft von metallischen AM Verfahren

Ulli Klenk, Vorstandsvorsitzender der AG Additive Manufacturing des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Siemens AG

Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann, Leiter des Instituts für Laser- und Anlagensystemtechnik (iLAS) an der TU Hamburg-Harburg, LZN Laser Zentrum Nord GmbH

Dr. Dieter Schwarze, Leiter Generative Prozesse / Wissenschaftlicher Koordinator, SLM Solutions GmbH

15:05 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Sponsor Präsentation

Introducing 10 D Printives and Quadra printers

10 D Printives is a newly formed 3D Printer company comprising of a highly experienced team in engineering, technology, product development, mechanics, and customer service. 10 D Printives goals are to supply innovative 3D printers with the greatest functionality, quality, reliability, and highest value to the prosumer market. Our first line of 3D printers is the Quadra. Quadra has a large build volume(4x200x200x200mm) that creates 4 identical objects at once. Quadra allows you to manage your jobs remotely and includes a built in camera allowing you to watch your printing through the internet. Quadra is designed with efficient print head movement and heat management resulting in higher quality prints. Quadra has the best functionality, quality, and value in its class while saving you precious time and money. Quadra is designed to be modular and extensible for various configurations.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Greg Lee, VP Product Development

15:15 Uhr

Kaffeepause

16:20 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

High Power Multi-Laser Selective Laser Melting

Die laserbasierte additive Fertigung von reinen Metallen hat mittlerweile eine 20-jährige Historie und ist heute ein vollständig etabliertes Herstellungsverfahren. SLM Solutions hat seit den Anfängen kontinuierlich an der Verbesserung der SLM®(eingetragene Warenmarke von SLM Solutions) Technologie und der eigenentwickelten Selective Laser Melting Maschinen in Bezug auf Zuverlässigkeit, Wiederholbarkeit und Produktivität gearbeitet. Auf der FormNext 2015 hat SLM Solutions die Flaggschiffprodukte SLM 500HL und SLM 280HL erstmals mit 700 W Lasern in den Multi-Laser / Multi-Scanner Systemen vorgestellt. Mit diesem Ansatz gelingt es die Aufbaurate um Faktoren zu steigern und eine industrielle Produktion mit Selective Laser Melting zu ermöglichen.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Dr. Dieter Schwarze, Leiter Generative Prozesse / Wissenschaftlicher Koordinator, SLM Solutions GmbH

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room L

Das EU Programm Horizon 2020

Mit dem ersten Förderprogramm im Jahr 1984 begann die Europäische Kommission mit der Unterstützung der Forschung in Förderprogrammen. In den folgenden Förderprogramme von 1988 bis 2013 wurden die Ziele der Forschungsförderung weiter verfolgt. Mittlerweile wurden mehr als 60 AM-Projekte erfolgreich gefördert mit einer Fördersumme von 160 Mio € und einem Gesamtvolumen von ca. 225 Mio €. Dieser positive Trend setzt sich auch im neuen Arbeitsprogramm des laufenden Förderprogramms Horizon 2020 weiter fort. Mit mindestens 33 Förderprojekten in Summe mit einer Förderung von 52 Mio € und einer Gesamtprojektsumme von 60 Mio €. 2016 wird es mindestens 6 AM Förderprojekte mit ca. 28 Mio € Fördersumme und einem Gesamtbudget von 31 Mio € geben.
Moderator:

Armin Wiedenegger, Future Markets Business Development, voestalpine AG

Referent:

Germán Esteban Muñiz, Research Programme Officer, DG Research and Innovation

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room R

Aktuelle Entwicklungen in der industriellen Forschung des Kunststoff-Lasersinterns

"Kunststoff-Lasersintern (LS) bietet viele Vorteile bezüglich der Produktion von Prototypen, Kleinserien und komplexen Bauteil Geometrien bei einer hohen Produktionsflexibilität. Für die Herstellung hochqualitativer Endprodukte ist die Kenntnis über den kompletten Produktionsprozess und seiner Einflussfaktoren entscheidend. Dieser Vortrag erläutert wichtige Ergebnisse verschiedenster Forschungsprojekte im Lasersintern. Die Simulation der Oberflächentopografie wie auch eine Nachbehandlung von Bauteilen bieten Möglichkeiten, die Oberflächenqualität und die geometrische Genauigkeit zu verbessern. Ein weiterer Fokus liegt auf verbesserten mechanischen Eigenschaften von LS Bauteilen, dem Abkühlungsprozess und Strategien zur Erreichung reproduzierbarer Bauteileigenschaften.
Moderator:

Christian-Friedrich Lindemann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

Referent:

Patrick Delfs, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

16:50 Uhr

Raumwechsel - kurze Pause

16:55 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Additive Fertigungsverfahren mit EBM - Auf dem Weg zur Produktion

Die Präsentation fokussiert auf die Erfahrungen, die Arcam in den letzten Jahren im Bereich orthopädischer Implantate und im Luftfahrtbereicht gesammelt hat. Im Weiteren wird es die Einordnung von AM in die gesamte Prozesskette gehen - nicht als alleinstehende Lösung. Ebenso wird der Einsatz der Technologie in Bezug auf Kosten und Produktivität dargestellt. In dieser Präsentation wird ebenfalls der Einfluss diskutiert, den Arcam-Kunden auf die Entwicklung der neusten EBM-Systeme genommen haben.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Patrik Ohldin, Area Sales Manager, Arcam AB

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room L

Additive Manufacturing in Industrie 4.0 und ‘Factories of the Future’: Besonderheiten und Potentiale erkennen und erschließen

Innovative Fertigungsverfahren wie additive manufacturing müssen ganzheitlich in Produktionsketten eingebunden werden, um ihr Potential vollständig nutzen zu können. 'Factories of the Future' (Europa), 'Industrie 4.0' (Deutschland) und verwandte Konzepte beschreiben Visionen, wie sich eine wettbewerbsfähige Produktion der Zukunft entwickeln muss. Dabei ist entscheidend, schon heute derartige Technologien hinsichtlich ihres Einflusses auf diese Entwicklungen zu untersuchen, und parallel die technologischen Detailfragen zu erforschen. Durch Erkenntnisse bezüglich dieser Potentiale wird es möglich, frühzeitig neue Anwendungsfälle zu demonstrieren und zu validieren. Anhand des RepAIR-Projekts, das von der Europäischen Kommission als Verbundprojekt im 7. Forschungsrahmenprogramm gefördert wird,  wird dieser Beitrag die Besonderheiten von AM hinterfragen und hervorragende Potentiale beleuchten. Die Nutzung von AM in Instandhaltungsprozessen der Luftfahrtindustrie stellt ein Beispiel dar, um Schwerpunkte wie die Mensch-Maschine-Interaktion, Digitalisierung, Virtualisierung und dezentrale Prozesssteuerung zu diskutieren.
Moderator:

Armin Wiedenegger, Future Markets Business Development, voestalpine AG

Referent:

Dr.-Ing. Jens Pottebaum, Senior Researcher, Universitaet Paderborn, C.I.K.

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room R

Untersuchungen zu neuen Materialien für SLS

Das Inspire AG Innovation Center for Additive Manufacturing Switzerland (icams) kann sich auf jahrelange Erfahrung bezüglich der Entwicklung von Prozessen und Materialien für das Selektive Lasersintern verlassen. In letzter Zeit ist eine zunehmende Anzahl angeblich für SLS geeignete Materialien auf der Markt gekommen, obwohl bisher noch kein Material den gleichen Erfolg hat wie das de facto SLS Material: Polyamid 12. Dieses Referat befasst sich mit der Verarbeitung einiger dieser neuen Materialien, wobei nicht nur ihr Potential, sondern auch die zugehörigen Herausforderungen beleuchtet werden.
Moderator:

Christian-Friedrich Lindemann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

Referent:

Rob Kleijnen, PhD Student Additive Manufacturing - Selective Laser Sintering, Inspire AG, icams

17:25 Uhr

Raumwechsel - kurze Pause

17:30 Uhr
Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room M

AM Factory of Tomorrow – 3D Metalldruck auf dem Weg in die Produktion

Die additive Fertigung hält zunehmend in der Produktion Einzug, wodurch zahlreiche Herausforderungen für die Anlagenhersteller entstehen. Zur optimalen Integration von AM-Maschinen in die Produktionsumgebung wird das momentan existierende Stand-Alone Maschinenkonzept revolutioniert. In Zukunft werden Maschinen modular miteinander kombiniert werden, um einen möglichst effizienten Footprint zu generieren und somit die Produktionsumgebung ideal auszunutzen. Bauprozess und Bauvor- und –nachbereitung werden physisch voneinander getrennt werden können, um einen maximale Auslastung der Maschine im Bauvorgang zu gewährleisten und Maschinenstillstandszeiten zu minimieren. Weiterhin ist die Automatisierung zahlreicher Prozessschritte erforderlich, damit der Produktionsprozess bei der Vervielfachung an Arbeitsschritten, die durch Serienproduktion entstehen, handhabbar bleibt.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Oliver Kaczmarzik, Technischer Produktmanager, Concept Laser GmbH

Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room L

Send & Produce – Was fordert Industrie 4.0?

Die Begriffe Industrie 4.0 und Digitalisierung erzeugen große Erwartungen. Einerseits stehen die Begriffe stellvertretend für Innovationen anderseits auch für Impulse bei Wachstum und Beschäftigung. Bereits erreichte Plug & Play Lösungen bei Maschinen und Komponenten oder schon verfügbare Informationsdienstleistungen geben einen Vorgeschmack auf weitere Entwicklungen der nahtlosen industriellen Vernetzung. Damit gehen vielfach gesteigerte Ansprüche an Einfachheit, Zuverlässigkeit und Reaktionsschnelligkeit einher. Industriell dafür eingesetzte Maschinen und Anlagen müssen deshalb denselben Ansprüchen gerecht werden. Die additiven Fertigungsverfahren sind eng mit Industrie 4.0 und Digitalisierung verknüpft. Ultra kurze Prozessketten, Losgröße 1 zu den Kosten der Massenfertigung und Ersatz von physischen Transporten durch die reine Übertragung von virtuellen Bauplänen an lokale Fertigungszellen sind nur drei solcher Anknüpfungspunkte. Heute steht im Vordergrund, dass man additiv beeindruckende Formen herstellen und eine steigende Vielfalt an Materialien verarbeiten kann. Diese Selbstbezogenheit verstellt den Blick auf die Erfordernisse eines Marktes, der mit den schnellen Fortschritten der Digitalisierung konfrontiert ist. Was ist noch zu tun, um einen reibungslosen – autonomen – Einsatz zu gewährleisten?
Moderator:

Armin Wiedenegger, Future Markets Business Development, voestalpine AG

Referent:

Guido Follert, Abteilungsleiter Maschinen und Anlagen, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room R

Additive Fertigung von Kunststoffbauteilen

Die industrielle additive Fertigung ist ein ambitioniertes, aber realistisches Vorhaben. Diese Präsentation soll einen Überblick verschaffen, welche Ausstattung, Fähigkeiten und Vorgehensweisen erforderlich sind um dies in die Tat um zu setzten – aus der EOS Perspektive. Da unterschiedliche Anwendungen unterschiedliche Anforderungen aufweisen können, wird auch Einblick in die verknüpften Notwendigkeiten gegeben.
Moderator:

Christian-Friedrich Lindemann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

Referent:

Florian Pfefferkorn, Product Manager Polymer, EOS GmbH

18:00 Uhr

Empfang

19:00 Uhr

Ende des ersten Konferenztages


Tag 2 - Donnerstag, 25. Februar 2016

Alle Session Beschreibungen des 2. Tages anzeigen

08:00 Uhr

Registrierung + Kaffee, Tee und Frühstückssnacks

09:00 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Keynote

Strategischer Ausblick – Der Weg in die Fertigung

Der Markt entwickelt sich verstärkt von Rapid Prototyping hin zu Fertigungsanwendungen. Unternehmen befassen sich mit additiven Herstellverfahren mit wesentlich realistischeren Erwartungen, der Hype ist Vergangenheit. Die Medien verlieren zunehmend das Interesse an der Technologie. Im Markt kündigen sich einige wesentliche Veränderungen an – Technologie Quantensprünge plus eine Marktkonsolidierung. Was bedeutet das für eine weitere Industrialisierung? Wir zeigen Ihnen, wie sich EOS positioniert, um diese Entwicklung zu führen.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Güngör Kara, Director of Global Application and Consulting, EOS GmbH

09:30 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Sponsor Präsentation

From Light Engineering to Bionic Production

Der industrielle 3D Druck hat mittlerweile Einzug in die Serienproduktion gehalten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Neben einer verkürzten Produktentwicklung ermöglicht diese Zukunftstechnologie die kostengünstige Fertigung von bionischen Strukturen und kundenindividuellen Produkten. Doch längst sind nicht alle Möglichkeiten des Verfahrens ausgelotet. Anhand zahlreicher industrieller Beispiele aus dem Portfolio des Laser Zentrum Nord (LZN), zeigt Prof. Dr.-Ing. C. Emmelmann praxisnah den erfolgreichen Transfer dieses Produktionsverfahrens vom reinen Prototypenbau hin zur Serienproduktion. Dabei liegt der Fokus auf aktuellen Industrieanwendungen im Bereich der Bionik sowie der hybriden Fertigung inklusive eines Ausblicks auf die Industrie 4.0.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann, Leiter des Instituts für Laser- und Anlagensystemtechnik (iLAS) an der TU Hamburg-Harburg, LZN Laser Zentrum Nord GmbH

10:00 Uhr

Kaffeepause

11:00 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Carbon - Verbundwerkstoffe mittels additiver Fertigungsverfahren

Kohlefasermaterialien besitzen ein gutes Verhältnis von Belastbarkeit zu Gewicht und erfüllen somit die Ziele in Hinblick auf Effizienz insbesondere in den Industrien Automotive, Luftfahrt und Raumfahrt. Das Composite Based Additive Manufacturing (CBAM) ist eine neue Technologie, um glasfaserverstärkte Bauteile und hochtemperaturtaugliche Werkzeuge herzustellen. Die CBAM Technologie erlaubt es, schneller Bauteile mit deutlich höheren Festigkeitseigenschaften als mit vergleichbaren Verfahren herzustellen. Dabei ist eine Vielzahl von neuen und auch thermoplastischen Materialien möglich.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Jeff DeGrange, Chief Commercial Officer, Impossible Objects

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room L

Standardisierung von AM – Ein Update der weltweiten Aktivitäten

Die Präsentation diskutiert die Notwendigkeit für Normen und Richtlinien in additive manufacturing und gibt einen aktuellen Überblick über die wichtigsten weltweiten Aktivitäten im Bereich der Normung. Außerdem wird, auf der Basis des PSDO Agreements zwischen ASTM F42 und ISO/TC 261, eine strategische Herangehensweise zur Entwicklung solcher Normen und Richtlinien vorgestellt. Die Auflistung schon bestehender Normen sowie Themen von laufenden gemeinsamen Entwicklungen schließt zusammen mit einer Liste möglicher zukünftiger Themen die Präsentation ab.
Moderator:

Prof. Dr.-Ing. Franz-Josef Villmer, Professor für Produktentwicklung, Innovationsmanagement und Rapid Technologies, Ostwestfalen-Lippe University of Applied Sciences

Referent:

Jörg Lenz, Collaborative Projects Coordinator, EOS GmbH

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room R

Hybrid Machines: Additive and Subtractive Synergies

Additive Manufacturing (AM), is perceived by many as a threat to the CNC machining industry. However, it also represents a tremendous opportunity – one that is epitomized by recent innovations combining these two technologies into hybrid CNC machines. This emerging area promises the flexibility of AM paired with the surface finish and precision of machining. New AMBIT™ laser deposition heads offer a modularized way to integrate AM into mainstream CNC machines. This new adoption method together with the technical advantages of hybrid systems offers new capability not possible with CNC or AM systems used independently.
Moderator:

Stefan Josupeit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, DMRC

Referent:

Dr. Jason Jones, Co-Founder and CEO, Hybrid Manufacturing Technologies

11:30 Uhr

Raumwechsel - kurze Pause

11:35 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Digitale Materialien der Firma Högenäs für die Herstellung von kleinen Komponenten mit verschiedenen Metallen

Seit 2010 beschäftigt sich die Firma Höganäs mit dem Thema Additive Manufacturing. Die Technologie des Digital Metal® basiert auf dem Ink_Jet Verfahren in einem Metallbett, welches im Folgeschritt zu finalen Eigenschaften mittels Sintern gelangt. Grundsätzlich können alle metallischen, pulverartigen Materialien verarbeitet werden. Im Moment wird die Technologie verwendet, um nichtrostende Bauteile herzustellen. In der Präsentation wird es um die Herausforderungen und Möglichkeiten dieser Technologie gehen, insbesondere bei der Einführung von neuen Materialien wie Titan- und Kupferlegierungen.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Ralf Carlström, General Manager, Höganäs

Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room L

Handlungsfelder Additive Fertigungsverfahren

Der Vortrag beginnt mit einer kurzen Vorstellung der technologischen Bandbreite der additiven Fertigungsverfahren. Auf den ersten Blick ist die Vielfalt der Anwenderbranchen verwirrend. So unterschiedlich die Anwendungen sind: Es kristallisieren sich Gemeinsamkeiten bei den wirtschaftlichen Zielsetzungen und bei den Aufgaben, für die additiv gefertigte Bauteile eingesetzt werden, heraus. Die additiven Fertigungsverfahren sind mehr als nur eine weitere neue Herstellungsmethode. Durch ihre besonderen Eigenschaften ergeben sich neue Geschäftsmodelle. Aus dem Stand der Technik und dem wirtschaftlichen Umfeld, in dem die additiven Fertigungsverfahren genutzt werden, werden im Vortrag Handlungsfelder abgeleitet. Diese betreffen nicht nur technologische Weiterentwicklungen. Auch hinsichtlich der Arbeitssicherheit, der Fortbildung und Schulung, der Applikationsforschung und der rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen neue Geschäftsmodelle praktiziert werden, gibt es Forschungs-, Informations- oder Diskussionsbedarf. Viele dieser Handlungsfelder werden von ehrenamtlichen Mitgliedern, die sich in den VDI-Gremien engagieren, systematisch bearbeitet.
Moderator:

Prof. Dr.-Ing. Franz-Josef Villmer, Professor für Produktentwicklung, Innovationsmanagement und Rapid Technologies, Ostwestfalen-Lippe University of Applied Sciences

Referent:

Dr. Erik Marquardt, Verein Deutscher Ingenieure e.V.

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room R

Results from the RepAIR project: Production of aeronautics part with AM

In dieser Präsentation sehen Sie Ergebnisse aus dem EU-geförderten RepAir Projekt, bei dem es um die Anwendung und den Ablauf bei der Produktion und Reparatur von AM für Luftfahrtbauteile geht. Als Beispiel dient ein kürzlich bearbeitetet Bauteil der Firma Boeing.
Moderator:

Stefan Josupeit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, DMRC

Referent:

Jeppe Byskov, Senior Specialist, Danish Technological Institute (DTI)

12:05 Uhr

Raumwechsel - kurze Pause

12:10 Uhr
Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room M

Aufbauratensteigerung mittels High-Power Selective Laser Melting für den Werkstoff Ti6Al4V

Um das generative Verfahren Selective Laser Melting auch für die Serienproduktion relevant zu gestalten ist es notwendig die Aufbaurate, also das umgeschmolzene Volumen pro Zeit, weiter zu steigern. Ein Ansatz dafür ist die eingesetzte Laserleistung mit Hilfe des Hülle-Kern Ansatzes weiter zu steigern (High-Power Selective Laser Melting). Dabei werden unterschiedliche Parametersätze für die Hülle sowie den Kern des Bauteils verwendet, um der notwendigen Vergrößerung des Laserstrahldurchmessers aufgrund der Laserleistungssteigerung Rechnung zu tragen. Unter Verwendung einer Laserleistung von 1kW wurde mit Hilfe dieses Ansatzes ein großes Parameterfenster für die Herstellung dichter (>99,5%) Bauteile aus dem Werkstoff Ti6Al4V ermittelt. Die Präsentation behandelt weiterhin die Auswirkung von High-Power SLM spezifischen Poren und Anbindungsfehlern auf die resultierende Dichte. Der vorgestellte Ansatz trägt zu einer signifikanten Aufbauratensteigerung der additiven Fertigung von Ti6Al4V bei und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Serienreife dieses Verfahrens.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Maximilian Schniedenharn, Research Associate, Fraunhofer ILT

Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room L

Wachstumskapital von Beteiligungsgesellschaften für die 3D Branche

Alle sind sich einig: Das Potenzial für 3D Druck ist riesig. In einzelnen Nischen wie dem Prototypenbau ist die neue Technologie schon heute nicht mehr wegzudenken. Doch wann beschleunigt sich das Wachstum im Gesamtmarkt? Welche Verfahren setzen sich durch? Welche Entwicklungsprojekte haben die höchsten Erfolgsaussichten? Können mehrere Alternativen finanziert werden oder reicht das Kapital nur für einen Weg? Insbesondere in neuen Wachstumsmärkten wird viel Geld benötigt. Gerade in Zeiten globaler ökonomischer Unsicherheiten, sind Banken risikoavers, bürokratisch und haben kaum unternehmerisches Verständnis. Eine attraktive Alternative ist das Wachstums- und Risikokapital von Beteiligungsgesellschaften um Innovationen und Expansion zu finanzieren oder zu beschleunigen. Mit klaren Absprachen im Vorfeld und gemeinsamen Spielregeln profitiert das Unternehmen und stellt sich besser für die Zukunft auf. Wie das gelingt – in 20 Minuten erklärt.
Moderator:

Prof. Dr.-Ing. Franz-Josef Villmer, Professor für Produktentwicklung, Innovationsmanagement und Rapid Technologies, Ostwestfalen-Lippe University of Applied Sciences

Referent:

André Seidel, Investment manager, NORD Holding

Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room R

Additive Manufacturing - Disruptive Technologie in der Luft- und Raumfahrt?

Wird additive manufacturing die Luft-und Raumfahrtindustrie revolutionieren? Gegenwärtig führt die Luft- und Raumfahrt die 3D Druck Technologie Entwicklung an, weil sich die Industrie große Einsparpotentiale durch Gewichtsreduzierung erhofft. Die nächste Flugzeuggeneration geht 2015/2016 in Service und die nächsten grossen Flugzeugprogramme werden in ca. 7-10 Jahren initiiert. Diese nächsten Jahre werden entscheidend sein, um erfolgreich moderne F&E Designs, Fertigkeiten und Methoden der neuen ""enabling technologies"" einzuführen und zu industrialisieren. Die Industrie muss sich vielfältig weiterentwickeln - während eines Hochlaufs der Produktion und der Einführung neuer Flugzeuge mit neuen Datenquellen und Sensorik. Alles in Allem wird additive manufacturing - oder 3D Druck - die Luft- und Raumfahrt in die Lage versetzen neue und revolutionäre Flugzeuge zu entwickeln, die weniger Kerosin verbrauchen und damit weiter den CO2 Ausstoss der wachsenden Industrie reduzieren.
Moderator:

Stefan Josupeit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, DMRC

Referent:

Klaus Müller, Senior Advisor, Laserzentrum Nord

12:40 Uhr

Raumwechsel - kurze Pause

12:45 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Additive Manufacturing, der Schlüssel für die Produktion von Morgen

Additive manufacturing steht für einen Innovationssprung in der Fertigungstechnik. Auf der Hannover Messe 2015 konnten sich die Besucher davon überzeugen, wie die „Industrialisierung“ einer individuellen, flexiblen und kosteneffizienten Fertigung von Teilen mit hochkomplexen Strukturen direkt aus den 3D-CAD-Daten möglich wird. Während der Messe präsentierte Siemens im Digitalisierungsforum auf dem Siemens-Messestand Lösungen für die verschiedenen Verfahren des additive manufacturing entlang der kompletten Wertschöpfungskette. Besonders unser am Markt einzigartiges umfassendes Angebot an durchgängigen Softwaretools leistet einen entscheidenden Beitrag dazu, dass additive manufacturing in Zukunft in der standardisierten Serienfertigung eingesetzt werden kann. Im Digitalisierungsforum machten wir den ganzen Prozess des additive manufacturing erlebbar, von der Materialqualifizierung und dem Produktdesign mit NX über die Konstruktion des Werkstücks und dessen Optimierung bis hin zur Bearbeitung in der mit SINUMERIK CNC, SIMATIC oder SIMOTION gesteuerten Maschine. Mehrere in additive-manufacturing-Verfahren gefertigte Werkstücke aus unterschiedlichen Materialien für den industriellen Einsatz standen zur Betrachtung. An ihnen ließ sich sehen, welche Geometrien mit generativen Produktionsverfahren heute schon erstellt werden können. Brennerdüsen und Turbinenschaufeln sorgen beispielsweise in Gasturbinenkraftwerken für mehr Effizienz und geringeren Ressourcenverbrauch, „on demand“ gefertigte Ersatzteile für mehr Effizienz und schnellere Ersatzteilbeschaffung bei der Wartung von Zügen. Der Vortrag wird diese Thematik darstellen.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Martin Schäfer, Portfolio Project Manager at Research & Technology Center, Siemens

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room L

Börsengang eines 3D-Unternehmens – ein Erfahrungsbericht

Im Mai 2014 ist das Unternehmen SLM Solutions Group AG erfolgreich an der Frankfurter Börse gestartet. In seinem Vortrag erläutert Uwe Bögershausen die Vor- und Nachteile einer Börsennotierung. Insbesondere geht er auf die verschiedenen Börsenplätze ein, erläutert die Unterschiede in der Unternehmensführung eines börsennotierten Unternehmens und welche weiteren Aspekte eines Börsengangs Sie unbedingt kennen sollten. Für Uwe Bögershausen war dies bereits der dritte Börsengang eines technologieorientierten Unternehmens - wenn das Thema Börsengang für Sie relevant ist, sollten Sie nicht die Möglichkeit verpassen, von einem so umfassenden Erfahrungshintergrund zu lernen.
Moderator:

Prof. Dr.-Ing. Franz-Josef Villmer, Professor für Produktentwicklung, Innovationsmanagement und Rapid Technologies, Ostwestfalen-Lippe University of Applied Sciences

Referent:

Uwe Boegershausen, CFO, SLM Solutions

Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room R

Entwicklung einer Entscheidungsunterstützung im Hinblick auf Zeit, Kosten und Qualität für die Integration von Additive Manufacturing in die Luftfahrtersatzteilindustrie

Additive Fertigungsverfahren bieten in der Luftfahrtindustrie aufgrund der hohen Geometriefreiheit großes Potential: Sie ermöglichen die Produktion von komplexen Leichtbauteilen. Unternehmen müssen jedoch entscheiden an welchem Punkt die Anwendung additiver Fertigungsverfahren ökonomisch sinnvoll ist. Dafür fehlt für diese Technologie häufig die Erfahrung hinsichtlich der Kostenbewertung. Für diesen Zweck ist ein Tool erforderlich, welches den Entscheidungsprozess unterstützt. In der Präsentation werden die Charakteristiken der Luftfahrtindustrie im Hinblick auf additive Fertigungsverfahren analysiert und potentielle Supply Chain Vorteile in diesem anspruchsvollen Umfeld aufgezeigt. Die Resultate werden in eine Methodik integriert, die die Entscheidung, additive Fertigungsverfahren zu nutzen, mit Hilfe einer Kalkulation auf Basis von Zeit, Kosten und Qualität unterstützt.
Moderator:

Stefan Josupeit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, DMRC

Referent:

Gereon Deppe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

13:15 Uhr

Mittagspause

14:15 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Neue Verfahren zur Herstellung von Werkzeugen mittels AM

Das kürzlich abgeschlossene Projekt ADDING (neue Generationen von Werkzeugen hergestellt mittels AM) lieferte spannende Ergebnisse im besonderen im Hochdruckbereich des Druckgießens bei dem ein neues Material zum Einsatz kam. Dieses neue Material bestand den Vergleich mit konventionellem Material und hielt mit über 4.000 Schüsse den Belastungen stand. Der Werkzeugeinsatz besitzt eine konturnahe Kühlung denen Tauglichkeit in der hier dargestellten Machbarkeitsstudie auch in der Praxis nachgewiesen wurde - auch unter Integration von Aspekten wie Simulation, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Umsetzbarkeit in die Realität. Diese Projekt wurde gefördert von Vinnova über das Strategic Innovation Programme, Metallic Materials.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Sten Farre, Senior R&D Engineer, Swerea

Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room L

Additive Design und Manufacturing als digitales Fertigungsverfahren der Zukunft – aus Sicht der FIT AG

ADM ist das konzertierte Zusammenspiel von Additive Design und Additive Manufacturing, auf das sich die FIT AG spezialisiert hat. Alexander Bonke zeigt in seinem Vortrag, wie die FIT Production mit ihrem Ansatz der industriellen ADM bereits heute die Produktion der Zukunft vorbereitet und so die Ideen der Industrie 4.0. umsetzt. Das Knowhow und die Sicherung der IP (Intellectual Property) in der digitalen Fertigung sind dabei wesentliche Herausforderungen, den wirtschaftlichen Erfolg mit additiver Fertigung zu sichern.
Moderator:

Prof. Dr.-Ing. Franz-Josef Villmer, Professor für Produktentwicklung, Innovationsmanagement und Rapid Technologies, Ostwestfalen-Lippe University of Applied Sciences

Referent:

Thomas Gradl, Vertrieb, FIT Production

Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room R

Produktionsintegrierte Kennzeichnungen zur Rückverfolgbarkeit von additiv gefertigten Bauteilen

Durch den Einsatz additiver Fertigungsverfahren wird es möglich, individualisierte Produkte wirtschaftlich zu fertigen. Als besondere Ausprägung einer Individualisierung lassen sich auch Kennzeichnungen zum Zwecke der Rückverfolgbarkeit von Bauteilen direkt während des Herstellprozesses applizieren. Sowohl die Prävention gegen Produktpiraterie als auch eine Unterstützung der qualitativen Prozesse lassen sich durch entsprechende Kennzeichnungen erreichen. Weiterhin wird die Rückverfolgbarkeit von additiv gefertigten Bauteilen häufig als notwendige Bedingung zum breiten Einsatz der Technologie diskutiert.
Moderator:

Christian-Friedrich Lindemann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

Referent:

Ulrich Jahnke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, University of Paderborn – DMRC

14:45 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Podiumsdiskussion

Neue Geschäftsmodelle/Prozesse mittels Additiver Fertigungsverfahren

Prof. Dr.-Ing. Franz-Josef Villmer, Professor für Produktentwicklung, Innovationsmanagement und Rapid Technologies, Ostwestfalen-Lippe University of Applied Sciences

Güngör Kara, Director of Global Application and Consulting, EOS GmbH

Martin Schäfer, Portfolio Project Manager at Research & Technology Center, Siemens

15:15 Uhr

Raumwechsel - kurze Pause

15:20 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Metallische Werkstoffe – Funktionsintegrierte Eigenschaften durch die additive Fertigung

Die additive Fertigung ist ein vielversprechendes Verfahren für unterschiedliche Anwendungsgebiete. Zahlreiche Standardlegierungen sind durch das Selective Laser Melting (SLM) verarbeitet worden, die bereits für industrielle Anwendungen etabliert sind. In dieser Studie werden die Verarbeitung und Wechselwirkung einer eisenbasierten Legierung mit Silberpartikeln sowie die Herstellung von mikrostrukturell gradierten Strukturen thematisiert. Die resultierenden Materialeigenschaften sind mit konventionellen Fertigungsverfahren nicht realisierbar. Im Anschluss an den SLM-Prozess wurden die mechanischen, mikrostrukturellen und elektrochemischen Eigenschaften der erzeugten Proben untersucht.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Alexander Taube, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room L

Herausforderungen und Hilfen für Konstrukteure in Zeiten der industriellen additiven Fertigung

Christian Seidel, Abteilungsleiter, Fraunhofer IWU - Projektgruppe RMV Augsburg

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room R

Die nächste Welle des Desktop 3D Drucks

Die Branche des Desktop 3D-Drucks befindet sich im schnellen Wandel. Es wird viel spekuliert und es kann schwierig sein, ein Verständnis dafür zu gewinnen, in welche Richtung sich die Branche entwickelt. Kommen Sie zum Vortrag von Sara Bonomi, der europäischen Marketingmanagerin von Formlabs, um einen tieferen Einblick vom Wandel innerhalb der Branche zu gewinnen und um mehr über dessen Auswirkungen auf Benutzer und Firmen zu erfahren.
Moderator:

Patrick Delfs, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

Referent:

Sara Bonomi, European Marketing Manager, Formlabs

15:50 Uhr

Kaffeepause

16:15 Uhr
Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room M

Additive Produktion für Montageanlagen auf Roboterbasis – Chancen und Risiken

Robomotion ist auf ein Herstellungsverfahren angewiesen, welches den Prototypenbau möglichst nahe an die endgültige Version des Robotergreifers bringt oder den Prototypen ganz ersetzt. Der Vortrag zeigt auf wie die Innovation der Lasersinterbauteil bei robomotion in den Alltag bei Roboteranlagen überführt werden konnte, so dass heute nicht nur die Greifer sondern auch bis zu 200 anderer Bauteile (vom Sensorhalter bis zum Gehäusedeckel) wirtschaftlich konstruiert und hergestellt werden können. Mit den additiven Produktionsverfahren ist ebenfalls eine bestimmte Entwicklungsmethodik realisierbar, welche der bei Roboteranlagen sehr entgegen kommt. So ist es möglich, durch die schnelle Fertigung iterativ bei der Entwicklung des Handhabungsprozesses vorzugehen. Abschließend beleuchtet der Vortrag die Auswirkungen bzw. konstruktiven Möglichkeiten für weitere Bauteile an Roboteranlagen, welche auch für den allgemeinen Maschinenbau interessant sein können.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Andreas Wolf, General Manager, robomotion GmbH

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room L

Charakterisierung unterschiedlicher FDM Materialien

Das Fused Deposition Modeling (FDM) Verfahren von Stratasys ist eine weit verbreitete Technologie im Bereich der additiven Fertigung. Im Gegensatz zu anderen additiven Fertigungsverfahren sind für das FDM-Verfahren eine Vielzahl unterschiedlicher thermoplastischer Kunststoffe verfügbar, wie zum Beispiel ABS, PC, Nylon 12, Ultem 9085, Ultem 1010, usw. Aus verfahrensspezifischen Gründen wird das Material beim FDM mit unterschiedlichen Düsendurchmessern verarbeitet, um Schichtdicken zwischen 127 µm und 330 µm zu realisieren. Unabhängig von Material und Schichtdicke weisen die erzeugten FDM-Bauteile immer anisotrope Eigenschaften auf. In dieser Präsentation werden Probekörper aus den FDM-Materialien ABS-M30, Nylon 12 und Ultem 9085 hinsichtlich der Maßhaltigkeit, Oberflächenbeschaffenheit sowie mechanischer Kennwerte analysiert. Dazu werden sowohl Testverfahren als auch Kennwerte für die verwendeten Materialien präsentiert. Diese beinhalten Zugfestigkeit, Biegefestigkeit, Schlagzähigkeit, Oberflächenrauheit sowie Maßabweichungen für diverse Nennlängen.
Moderator:

Frederick Knoop, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Direct Manufacturing Research Center (DMRC)

Referent:

Matthias Fischer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

Session wird auf Deutsch gehalten.
Raum: Room R

Stereolithographie und additive Fertigung… Geht das zusammen?

Additive Fertigung (AM) ist der Schlüsselbegriff im Bereich 3D Drucken um die großen Erwartungen an die Branche zu rechtfertigen. Selten jedoch werden Stereolithographie und AM zusammen genannt. In dem Vortrag werden ein paar Beispiele angeführt, die die Stärken der Stereolithographie in Zusammenhang mit dem Anwendungsbereich aufzeigen, und dabei verschiedene 3D Drucktechnologien untereinander verglichen. Gegen Ende des Vortrags wagen wir zusammen einen Blick in die Zukunft der stereolithographischen Entwicklung bei Maschinen und Materialien.
Moderator:

Patrick Delfs, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

Referent:

Dipl. Ing. (FH) MBA Timm Kragl, Gründer und Geschäftsführer, Phanos

16:45 Uhr

Raumwechsel - kurze Pause

16:50 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

“Excellent Processing” – der offene Ansatz zur Entwicklung von Prozessparametern von EOS

Für Hersteller von additiv gefertigten Bauteilen ist es eine zentrale Herausforderung, Teile mit genau den vom Endkunden geforderten Eigenschaften zu produzieren. Dazu kann eine Optimierung des AM Prozesses erforderlich sein. In dieser Präsentation werden Wege vorgestellt, die Prozess-Parameter hinsichtlich bestimmter Applikationen und besonderer Qualitätseigenschaften zu optimieren.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Gerd Denninger, Product Manager Software, EOS GmbH

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room L

Möglichkeiten und Herausforderungen des neuen Prozesses ARBURG Kunststoff-Freiformen

Diese Vortrag befasst sich mit den Möglichkeiten aber auch Herausforderungen des neu entwickelten Prozesses Kunststoff-Freiformen. Die Firma ARBURG, bekannt als Hersteller von Spritzgießmaschinen ist in den Markt der additiven Fertigung mit einem völlig neu entwickelten Prozess, dem Kunststoff-Freiformen eingestiegen. Für den Aufbau der Bauteile werden qualifizierte standard Kunststoffgranulate mit einer Plastifizierschnecke aufgeschmolzen. Aus dieser homogenen Kunststoffschmelze werden aus einzelnen kleinen Tropfen die Bauteile erstellt. Aufgrund des Einsatzes von Standardgranulaten ergeben sich neue Möglichkeiten aber auch neue Herausforderungen. In dieser Präsentation werden anhand von Anwendungsbeispielen diese neuen Möglichkeiten und Herausforderungen aufgezeigt.
Moderator:

Frederick Knoop, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Direct Manufacturing Research Center (DMRC)

Referent:

Martin Neff, Team Manager Technology Consulting, ARBURG

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room R

Konstruktiver Leichtbau mittels Titan-Laserschmelzen am Beispiel bionisch inspirierter Greifsysteme

Im akademischen Umfeld wird Industriedesign als universitäre Forschungstätigkeit verhältnismäßig gering wahrgenommen. In der Regel unterscheiden sich die dortigen Tätigkeiten nicht von jenen an Fachhochschulen. Das heißt, dass bei konkreten Arbeiten vorrangig Probleme fingiert und futurisch anmutende Prinzipien zur Festigung der eigenen Position herangezogen werden. Ein kritisches Betrachten der zum Zweck eingesetzten Mittel bleibt oft auf der Strecke, da dies den eigentlichen Entwurf behindern und schlimmstenfalls sogar verhindern würde. Vorlaufforschung betreibt im Gegensatz dazu die Studienrichtung scionic® I.D.E.A.L.; dabei werden neuartige Entwicklungen bei Fertigungstechnologien ebenso kritisch hinterfragt wie Trends in Entwurfsverfahren. Dies soll dabei helfen, Potentiale von Prozessen anhand eines konkreten Projektes zu prüfen und anwendungsorientiert zu bewerten. Im hier vorliegenden Projekt wird dies anhand pneumatischer Greifer-Systeme illustriert. Drei bionisch induzierte Endeffektoren werden einer klassisch entwickelten Variante gegenübergestellt, die Methoden der Ideenfindung sowie die Fertigungstechnologien miteinander verglichen und die Resultate vorgestellt. Zunächst wird mit den Ergebnissen zur Ideenfindung gezeigt, dass die bionische Herangehensweise als solche nicht notwendig ist, um Entwürfe entsprechend einer logisch-induktiven Konzeptfindung zu erzielen. Anschließend wird im Vergleich der Fertigungsmethoden demonstriert, dass als innovativ beworbene Verfahren nicht alle Ansprüche erfüllen können, wie klassische Fertigungsmethoden dies vermögen. Das gilt vor allem für das selektive Laserschmelzen von Metall (SLM), wenn es für Objekte eingesetzt wird, die hohe Festigkeitswerte bei geringem Querschnitt aufweisen müssen.
Moderator:

Patrick Delfs, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

Referent:

Martin Danzer, Associate Professor, National University of Singapore – NUS

17:20 Uhr

Raumwechsel - kurze Pause

17:25 Uhr
Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room M

Entwicklungen im 3D Druck am anderen Ende der Welt – Chancen und Risiken

Neuseelands Wirtschaft wird beherrscht von mittelständischen Betrieben, die versuchen ihre Produkte über grosse Entfernungen zu exportieren. 3D Druck wird als sehr geeignet dafür angesehen mit geringen Investitionskosten und der Eigenschaft multifunktionale und massgeschneiderte Bauteile herzustellen. Die Industrie stellt um von Lieferungen von ausländischen Firmen zu eigener Fertigung unterstützt von einheimischen Universitäten. Schwerpunkte sind Medizintechnik (Knochen- und Zahnimplantate für Menschen und Tiere, Instrumente), Filmindustrie, Sonderanfertigungen and Ersatzteile. Erforscht werden neue Materialien einschliesslich Verbundwerkstoffen, schnelle Werkzeugherstellung und Druckalgorithmen.
Moderator:

Eric Klemp, COO, voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH

Referent:

Prof. Dr. Thomas Neitzert, Direktor, Auckland University of Technology

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room L

Cancelled

Session wird auf Englisch gehalten.
Raum: Room R

Additive Fertigung im Weltraum

Diese Präsentation berichtet über den Entwicklungs- und Realisations- Status der additiven Fertigung im Weltraum. Die extraterrestrische, additive Fertigung ist für die Zukunft der Weltraumtechnik unentbehrlich. Besonders Langzeitmissionen zum Mond und anderen Planeten erfordern die Nutzung lokalen Ressourcen und damit Vermeidung kostspieliger Transporte. Die additive Fertigung unter Verwendung lokaler Ressourcen wird die Raumfahrt der Zukunft prägen.
Moderator:

Patrick Delfs, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Paderborn University – DMRC

Referent:

Jürgen K. von der Lippe, Geschäftsführer, vdlconsult

17:55 Uhr

Ende der Inside 3D Printing 2016

Konferenzbroschüre als PDF Downloaden

Session wird auf Deutsch gehalten.

Session wird auf Englisch gehalten.